
Der Kaffeebaum ist ein immergrüner Strauch von der
Familie der Rubiacee.
Die Art Arabica wächst in Natur bis zu 5-6m, die Art Robusta
kann bis zu 8m hoch werden. Normalerweise werden sie in den Kulturen
bei circa 2-3m gehalten, da die Ernte in dieser Weise erleichtert wird.
Die Pflanze hat sehr tieft Wurzeln, die Blätter sind
dunkelgrün und spitz, zwischen 5 und 20cm lang, auf der
Oberfläche glänzend.
Die weißen Blüten entstehen dicht am Ast, haben 5-6
Blütenblätter und verblühen sehr schnell.
Meist findet man zwischen 5 und 12 Blüten im gleichen Punkt.
Die kirschähnliche Frucht des Kaffeebaums ist zuerst
grün, nach 6-7 Monaten wird sie bei vollständiger
Reife rot. Sind die enthaltenen Bohnen schon zu reif wird die Kirsche
braun.
Man kennt etwa 60 verschiedene Arten von Kaffeebaum, im Handel
findet man aber meist nur zwei: der Coffea Arabica und der Coffea
Robusta.
Der Coffea Arabica wächst in hochgelegenen Zonen –
zwischen 800 und 2000m – mit häufigen Regenperioden
bei einer konstanten Temperatur von 20°C.
Der Arabica ist ein wertvoller Kaffee, welcher ¾ der
Weltproduktion deckt. Am wichtigsten ist sein
süßlicher Geschmack, das reiche Aroma und der
niedrige Koffeingehalt – zwischen 1,1% und 1,7%.
Nicht jeder Arabica hat aber die gleiche Qualität, die besten
sind: “Moka di Harrar”, der ethiopische
“Limu”, der “SHB” aus
Guatemala, der brasilianische “Santos” und der
“Blue Montain” aus Jamaika.
Der Coffea Robusta stammt aus niedrigeren Höhen –
zwischen 200 und 800 Meter – und wächst auch unter
nicht so günstigen klimatischen Bedingungen.
Die Pflanze ist widerstandsfähiger, mit stärkerem
Wachstum und einer höheren Produktion bei geringerer Pflege.
Der Geschmack des Robustas ist bitterer als jener des Arabica und
enthält mehr Koffein – zwischen 2,0% und 4,5%.
Etwa ein Viertel der Weltproduktion ist Robusta. Aus Afrika stammend,
wird der Robusta heute hauptsächlich in der
Elfenbeinküsten, Uganda, Angola und Brasilien angebaut.